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Katzen im Raucherhaushalt

   Dass Rauchen ungesund ist, haben Wissenschaftler in den vergangenen Jahren immer wieder belegt.

Nikotin ist ein starkes Nervengift und nutzt denselben Weg wie zahlreiche andere Botenstoffe, um seine giftige Wirkung im Körper zu entfalten.

Rauchen ist daher eine dem Alkohol- oder Drogenmissbrauch vergleichbare Sucht und es ist für den Betroffenen oft sehr schwer davon loszukommen.

Im Gegensatz zum z.B. Alkoholmissbrauch schadet der Konsument allerdings nicht nur sich selbst, sondern seiner Umwelt, sprich den Lebewesen, die sich in seiner Nähe befinden.

Wer sich regelmäßig in Räumen aufhält, in denen geraucht wird, hat ein erhöhtes Risiko für viele Krankheiten und Beschwerden wie Herz-Kreislauf-, Krebs- und Atemwegserkrankungen.

Auch der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs ist nach Angaben der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) eindeutig wissenschaftlich belegt.

Rauch enthält über 4000 verschiedene Stoffe. 40 dieser Stoffe sind krebserregend.

Auch wenn ein Raum, in dem geraucht wurde, gelüftet wird, bleiben chemische Bestandteile weiter im Raum erhalten.

Diese Stoffe setzen sich überall ab.

Für die im Passivrauch enthaltenen krebserregenden Substanzen können laut Deutschem Krebsforschungszentrum keine Dosis-Schwellenwerte festgestellt werden, unterhalb derer keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten wäre.

Auch kleinste Belastungen können zur Entwicklung von Tumoren beitragen.

Selbst in gelüfteten Räumen sind noch nach Stunden große Konzentrationen an Giftstoffen zu finden, zumal sich Feinstaubpartikel an Wänden, Decken sowie allen anderen Gegenständen im Raum ablagern und von dort wieder emittiert werden.

Auch mit ihrer Kleidung vergiften Raucher andere, da diese die Giftstoffe ausdünsten.

Man hat Versuche mit starken Rauchern gemacht und sie nur mit weißen Handtüchern umwickelt in die Sauna gesetzt. Nach dem Saunagang hat sich jede Rippe, jede Körpererhöhung gelblich/braun im Handtuch abgezeichnet. Daran konnte man sehr gut erkennen, wie Raucher die angesammelten Giftstoffe Über den Schweiß absondern. (Das kann sicherlich auch jeder bestätigen, der schon mal mit starken Rauchern schweißtreibenden Sport zusammengemacht hat: Je mehr Schweiß floss, desto mehr stank es im Raum nach Nikotin.)

Nach aktuellen Schätzungen sterben in Deutschland jährlich 3300 Menschen durch Passivrauchen;

Passivrauchen vermindert die Lebenserwartung im Schnitt um acht Jahre.

   Die in einem Raucherhaushalt lebende Katze (oder Hund, Meerschweinchen etc.) atmet den Rauch nicht nur ein, sondern nimmt ihn über die Pfoten und das Fell täglich auf. Es ist, als ob man ständig barfuss durch die Schadstoffe gehen würde. Und damit nicht genug:

Die Katze leckt das Nikotin auch permanent bei der Fellwäsche ab bzw. frisst es bei der Nahrungsaufnahme mit, wenn der Fressnapf ständig dem Rauch ausgesetzt ist.

Somit ist die Belastung unser Haustiere um ein vielfaches erhöht als bei dem rauchenden Besitzer.

Katzen in Raucherhaushalten erkranken doppelt so häufig an Krebs wie Artgenossen in rauchfreier Umgebung. Laut US-amerikanischen Studien vervierfacht sich das Risiko sogar, wenn zwei Menschen in der Wohnung rauchen.

Darum: wenn man schon rauchen muss, dann bitte nicht in den eigenen Vier-Wänden unseren Kindern und Tieren zuliebe!

Einige gruselige Fakten:

  • Eine Stunde pro Tag im gleichen Zimmer mit einem Raucher löst mit einer 100-fach größeren Wahrscheinlichkeit Lungenkrebs bei einem Nichtraucher aus, als 20 Jahre in einem Gebäude, in welchem Asbest in die Wände eingebaut wurde
  • 6 Stunden Passivrauchen entspricht zwei gerauchten Zigaretten
  • die Feinstaubbelastung durch Zigarettenqualm von drei Zigaretten ist um ein 5faches höher als einen Dieselmotor 30 Minuten in einer Garage laufen zu lassen

Noch was am Rande:

   Auch in Aquarien lebende Fische sind durch Rauchen gefährdet. Zum einen nehmen viele Fische auch Luft von außerhalb des Wassers auf, zum anderen müssen sie im Wasser über die Kiemen atmen. Wasser, in dem sich durch Raucher Nikotin und andere Giftstoffe aus der Luft angereichert haben.

Gerade Fische werden, weil sie so sensibel auf Schadstoffe reagieren, häufig in Tierversuchen zum Test der Wasserqualität missbraucht. Angler warnen sogar (wenn auch kaum zum Wohl der Fische, sondern weil sonst kein Fisch beißt) davor, Köder mit Nikotin an den Fingern anzufassen, und empfehlen, sich nach dem Rauchen gründlich die Hände zu waschen.

Die Studie ist in Environmental Tobacco Smoke and Risk of Malignant Lymphoma in Pet Cats von E. R. BERTONE, L. A. SNYDER und A. S. MOORE ist im American Journal of Epidemiology, 2002, 156 (3): 268-273 nachzulesen.




Nach dem Rauchen ...

Ich habe aufgehört zu rauchen und meine Wohnung von Grund auf gereinigt (auch die Polstermöbel und Wände).

Was kann ich noch tun, um meine Katze zu entgiften?

Hier ist es sicher ratsam, etwas zur Entgiftung der Mieze zu geben. Kleine Mittelchen (Supplemente) unter das Futter gemischt, können wahre Wunder wirken:

  • Bio-Kokosöl soll eine entgiftende Wirkung haben und den Stoffwechsel fördern.
  • MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan) soll mit Toxinen im Körper reagieren, sie inaktivieren und beschleunigt deren Ausscheidung.
  • Zeolith (Vulkanmineral Klinoptilolith) kann dem Organismus helfen, sich von Schadstoffen aus Umwelt, Nahrung, Medikamenten und Genussmitteln zu befreien und hat keine unerwünschten Nebenwirkungen. Zeolith kann nicht überdosiert werden und wird natürlich über den Darm ausgeschieden. Zeolith ist ein sog. Bioregulator (Entgiftungseigenschaften durch die natürliche Ionenaustauschfähigkeit) zur Anregung der Selbstheilungskräfte.

Entgiftung durch artgerechte Nahrung und Supplemente:

   Die Leber wird von ihrer Entgiftungsfunktion entlastet und andere Organe (Milz, Nieren, Gehirn, Nervensystem usw.) vor Schaden bewahrt. Die für die Entgiftung nicht benötigte Energie kann anderweitig verwendet werden.

Das bedeutet z.B. erhöhte Widerstandskraft des Tieres und bessere Futterverwertung und somit verbesserte Nährstoffnutzung.

Das Allgemeinbefinden wird verbessert und der Stoffwechsel positiv beeinflusst. Das Immunsystem kann nun wieder besser arbeiten und der Körper kann letztendlich mit Stress besser fertig werden.


ACHTUNG:
   Genereller Futtercheck: Füttere ich meine Katze artgerecht? Die Umstellung auf hochwertiges und artgerechtes Futter hilft bei der Ausscheidung der im Körper angesammelten Giftstoffe. Die Katze entgiftet. (s. auch Futterumstellung und Entgiftung)


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