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Impfungen

Impfen - aber richtig!

Viele Menschen glauben, dass Impfungen zu 100% schützen. Dieser Glaube kann so stark sein, dass Ihnen ein Tierarzt mitunter erzählt: „Ihre Katze/Ihr Hund kann keine Parvovirose, Hepathitis oder was auch immer) haben, denn er ist ja dagegen geimpft. Es muss also etwas anderes sein.“ Allerdings ist es so, dass Impfungen weit davon entfernt sind, zu 100% wirksam zu sein.

Aber nicht allein die Impfung ist es, die zur Immunität führt; der entscheidende Faktor ist die Reaktion des Individuums. Eine ideale Reaktion (also die Ausbildung von Antikörpern und damit einer Immunität) kann zahlreich gestört werden: das Tier war zu jung, krank, schwach oder mangelernährt als die Impfung stattfand. Und/oder es handelte sich überhaupt um ein falsches Impfregime oder, was am wichtigsten ist, das Immunsystem ist aus genetischen Gründen oder infolge einer vorherigen Erkrankung oder medikamentöser Behandlung unterdrückt.

Wird beispielsweise die routinemäßige Impfung eines Tieres zur selben Zeit, in der es eine Narkose erfährt (z.B. bei der Kastrations-OP), so gelangt der Impferreger in den Körper, wo das Immunsystem sowieso für mehrere Wochen angeschlagen ist. Gleiches gilt auch bei der zeitgleichen Gabe von Cortison, um den Juckreiz unter Kontrolle zu bringen. Die Wirkung des Cortisons zielt darauf, das Immunsystem zu unterdrücken. Dadurch nimmt die Widerstandskraft gegenüber Krankheitserregern sowieso schon ab und gleichzeitig provoziert die Impfung aber eine heftige Reaktion des Körpers auf einen Erreger, der in ihn mittels Impfung hineingebracht wurde.

UND: Selbst wenn das Tier eine gute Reaktion auf die Impfung zeigt UND Antiköper bildet, gibt es keine Garantie, dass es nicht trotzdem an dieser Krankheit erkranken kann. So kann die Immunität mehr gegen den Impferreger als gegen die natürliche Krankheit gerichtet sein. Auch der Kontakt mit einem mutierten Erreger wäre möglich, gegen den die ausgebildeten Antikörper machtlos sind. Außerdem kann eine Schwächung des Immunsystems zu einem späteren Zeitpunkt verhindern, dass das System angemessen reagieren kann, sodass die natürliche Krankheit einen Angriffspunkt findet. Dies kann durch Stress, Fehlernährung(!), Vitaminmangel, Vergiftungen, Arzneimittelnebenwirkungen usw. der Fall sein.

Die Effektivität von Impfungen ist also ein komplexes Thema, welches von sehr vielen Faktoren abhängt, nicht zuletzt von den grundsätzlichen Gesundheitszustand, der maßgeblich durch die Lebensweise bestimmt wird.

Mal abgesehen von der Möglichkeit, dass Impfungen einfach nicht wirken, können sie auch akute Erkrankungen auslösen oder sogar zu chronischen Gesundheitsproblemen führen. Es kommt häufig vor, dass die Tiere nach der Impfung krank werden. Die Begründung ist dann meist, dass sich das Tier bereits in der Inkubationsphase befunden hätte und somit sowieso krank geworden wäre. Das kann natürlich mal passieren, aber meinesachtens liegt die Krankheitsursache in der Impfung selbst. Befand sich das Tier nämlich bereits in einem geschwächten Zustand, so hat das Impfvirus eine schwerwiegendere Reaktion als die eigentlich beabsichtigte „Mini-Erkrankung“ hervorgerufen.

Manche Impfungen scheinen zwar nicht die Krankheit auszulösen, vor der sie eigentlich schützen sollten (z.B. Feline Leukämie), schaffen aber mitunter die Voraussetzungen für die Entstehung anderer gleichermaßen schwerwiegender Erkrankungen. Hier sei das Auftreten von Feliner Infektiöser Peritonitis (FIP) wenige Wochen nach der Leukose-Impfung genannt. Denn manchmal befand sich dieses Virus bereits in der Katze, aber ihr Immunsystem war stark genug, ihm zu wiederstehen, bis es von der Impferkrankung geschwächt wurde. D.h. es war nicht in der Lage, bei Krankheiten gleichzeitig zu bekämpfen.

Langzeitfolgen sind die schwerwiegendere Möglichkeit. Der Homöopath George Vithoulkas schreibt zu diesem Thema: „Dier Erfahrung scharfsinniger homöopathische Beobachter hat eindeutig gezeigt, dass Impfungen in einem hohen Prozentsatz der Fälle eine tiefgreifende Störung der Gesundheit hervorrufen, vor allem im Hinblick auf chronische Erkrankungen.“

Diese Störung, die einem Individuum durch Injektion einer fremden Krankheit „eingepflanzt“ wird, bezeichnet man als Vakzinose und kann mit einer Vielzahl von Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Meist erfolgt daher erst eine homöopathische Behandlung, die die Nebenwirkungen der Impfungen aufhebt, bevor eine klassische homöopathische Behandlung angewandt wird.

Impfungen sind für den Körper etwas absolut Unnatürliches. Mit den Kombinationsimpfstoffen erfolgt eine massive Invasion verschiedener potenter pathogener Stoffe, die rasch in die Blutbahn eindringen und die natürlich Abwehr umgehen. Denn normalerweise gibt es die Verteidigungslinien an den normalen Eintrittswegen, wie Nase-, Maul- oder andere Schleimhäute. Also kein Wunder, dass das Immunsystem praktisch in Panik gerät und mitunter den eigenen Körper angreift.

Was kann ich also tun?

Am besten ist es, mit einem qualifizierten und ganzheitlichen Tierarzt zusammen zu arbeiten. So können homöopathische Nosoden (Arzneien, die aus natürlichen Krankheitsprodukten hergestellt werden) verabreicht werden. Beispielsweise wird Distemperinum aus den Sekreten eines Hundes gefertigt, der an Hundestaupe erkrankt ist. (Distemperinum wird übrigens mitunter auch bei Multipler Sklerose beim Menschen angewandt.) Bei richtiger Anwendung kann dieses Mittel den Hund sogar besser vor Staube schützen als die Impfung.

Nosoden sind aber kein Ersatz für Impfungen. Sie werden nur vorübergehend und in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr eingesetzt. Man braucht die Hilfe eines homöopathischen Arztes, um die Nosoden richtig anwenden zu können.

Was mache ich, wenn ich solch´ einen Tierarzt nicht finden kann?

  • Lassen sie keine Kombinationsimpfstoffe impfen. Das bedeutet im Idealfall, dass immer nur gegen eine Krankheit geimpft wird.

  • Lassen Sie Ihr Tier wenn möglich nur mit „abgetöteten“ oder „inaktivierten“ Impfstoffen impfen (im Gegensatz zu „modifizierten Lebendimpfstoffen“). Die „abgetöteten“ Impfstoffe können sich im Körper nicht mehr vermehren und sind grundsätzlich sicherer im Einsatz. Zwar rufen sie häufiger Überempfindlichkeitsreaktionen hervor, aber dieses Problem kann meist durch seltenere Impfungen minimiert werden.

  • Gehen Sie bei Jungtieren nach einem abgespeckten Impfschema vor. Es muss keine Vielzahl von Impfungen erfolgen, um maximalen Schutz zu erzielen. In den allermeisten Fällen reicht die Immunisierung der Kitten/Welpen für eine viele Jahre anhaltenden, wenn nicht sogar lebenslangen Schutz aus.

  • Lassen Sie Ihr Tier nicht zu früh impfen! Impfen Sie nicht vor 16 Wochen! Denken daran, dass der Schaden, der dem Immunsystem zugefügt wird, umso größer ist, je früher Sie mit den Impfungen beginnen. Zudem ist das Risiko einer impfbedingten Erkrankung umso größer, je mehr Impfungen durchgeführt werden.

  • Vermeiden Sie jährliche Auffrischungsimpfungen. Es gibt keine wissenschaftliche Rechtfertigung für die von Tierärzten empfohlenen jährlichen Wiederholungsimpfungen. Nach der Grundimmunisierung sind keine weiteren Impfungen mehr nötig.


Allen verantwortungsbewussten Tierhaltern, denen das Wohlergehen ihrer Tiere am Herzen liegt, möchte ich nun folgende Impf-Schemata (nach Dr. vet. Jutta Ziegler) ans Herz legen (es bleibt zu hoffen, dass Zuchtverbände in Zukunft auch nicht mehr auf unsinnige und gesundheitsgefährdende Impfungen bestehen).Übrigens ist bei Katzen die Gefahr, eine latente Virusinfektion durch wiederholte Impfungen zu aktivieren, am größten. Seien Sie also vorsichtig damit.

Wohnungskatzen

Wohnungskatzen müssen nur gegen die Katzenseuche geimpft werden. Hier reicht die zweimalige Grundimmunsierung mit adjuvansfreien Impfstoffen, z. B. mit Eurifel, im Welpenalter vollkommen. Ist ein Kätzchen bei der Erstimpfung bereits älter als 16 Wochen, so reicht eine einmalige Impfung. Die Immunität hält lebenslang an.

Freilaufende Katzen:

Katzenseuche (Panleukopenie, felines Parvovirus = FPV):

Nach der Grundimmunisierung (zwei Impfungen im Welpenalter mit adjuvansfreien Impfstoffen, z. B. mit Eurifel) hält der Schutz lebenslang an. Die Impfung ist auch bei Wohnungskatzen sinnvoll, da der in der Umgebung sehr stabile Erreger vom Menschen eingeschleppt werden kann.

Katzenschnupfen:

Neben der beschriebenen Grundimmunisierung sollten freilaufende Katzen auch gegen Katzenschnupfen geimpft werden. Zwar schützt die Impfung nicht gegen die Infektion selbst, aber sie kann die Krankheitssymptome bzw. den Krankheitsverlauf lindern. Auch hier hält die zweimalige Immunisierung im Welpenalter vor, Nachimpfungen bringen nach heutigem Kenntnisstand nichts.
   a) Felines Herpesvirus (FHV), auch Rhinotracheitisvirus genannt; Lebend- oder inaktivierter Impfstoff. Die Impfung verleiht keine sterile Immunität, geimpfte Katzen können sich infizieren und erkranken.
   b) Felines Calicivirus (FCV): Die schlechte Schutzwirkung aller derzeit am Markt befindlichen Impfstoffe (lebend oder inaktiviert) ist wissenschaftlich belegt.

Caliciviren kommen in vielen Varianten vor, in der Regel schützt die Impfung nicht mehr gegen die im Feld auftretenden Stämme. Lebendimpfviren können im Impfling mutieren und andere (geimpfte!) Artgenossen infizieren. Seit Einführung der Calici-Impfung wird das Virus viel häufiger nachgewiesen als zuvor. Neue Calici-Impfstoffe sind angeblich in der Entwicklung. Da alle erhältlichen Katzenschnupfen-Vakzine auch FCV enthalten, ist die Calici-Impfung nicht zu umgehen, wenn man gegen FHV impfen lässt.

Felines Leukämievirus (FeLV, oft unzutreffend als Leukose bezeichnet):

Auch hier hält die zweimalige Grundimmunisierung ein Leben lang. Diese Impfung ist nur bei Welpen und Jungtieren sinnvoll, bei denen ein Kontakt mit FeLV-infizierten Artgenossen nicht auszuschließen ist. Auch regelmäßig FeLV-geimpfte Katzen können sich bei Dauerkontakt mit Virusausscheidern infizieren und an FeLV erkranken. Neuzugänge in Katzengruppen sollten getestet sein. Vorsicht: Testergebnisse sind bei gesunden Katzen oft falsch-positiv, daher ggf. nachtesten lassen. Ausgewachsene Tiere besitzen eine gute körpereigene Abwehr gegen FeLV, die allermeisten werden bei kurzem Erregerkontakt damit alleine fertig. FeLV-Impfstoffe verursachen zusammen mit Tollwutimpfstoffen die meisten Impfsarkome.

Der homöopathische Tierarzt Dr. Richard Pitcairn hält die Impfung gegen Feline Leukämie sogar für die schädlichste Impfung bei Katzen, die es überhaupt gibt.

Tollwut:

Diese Impfung sollte nur erfolgen, wenn das Tier mit ins Ausland genommen werden soll. Da es keine adjuvansfreien Impfstoffe gibt, sollte auf Rabdomun und Enduracell T bestanden werden, da diese für mindestens vier Jahre schützen. Muss Ihre Katze gegen Tollwut geimpft werden, so ist der beste Zeitpunkt dafür einen Monat nach der Impfung gegen Katzenseuche (im Alter von fünf Monaten).


Impfungen der Katze, die nichts bzw. fast gar nichts bringen:

FIP (Feline infektiöse Peritonitis):

Hier ist das Risiko, den Krankheitsausbruch gerade durch die Impfung zu fördern, sehr hoch! Die miserable Schutzwirkung ist wissenschaftlich erwiesen. Die Impfung kann den Ausbruch der Krankheit sogar fördern. Bei den meisten Katzen ist die Impfung sowieso sinnlos, da sie bereits infiziert sind mit dem meist harmlosen felinen Coronavirus (= Vorläufervirus des FIP-Erregers, der sich jeweils in der einzelnen Katze bildet, in der Regel bei Jungtieren unter starkem Stress). Weglassen!

Chlamydien:

Die Schutzwirkung ist sehr schlecht; stattdessen ist das Risiko der Nebenwirkungen sehr hoch, da es sich um einen Ganzkeim-Impfstoff handelt und somit ein überdurchschnittliches Risiko von Unverträglichkeitsreaktionen aufweist. Ist in einigen Seuche-Schnupfen-Kombi-Impfstoffen enthalten.

Hautpilz:

Ein neuer Impfstoff soll die Heilung bei Pilzerkrankungen angeblich beschleunigen. Bei den offiziellen Meldungen zu Nebenwirkungen wird dieser Impfstoff jedoch häufig genannt. Hautpilze treten bei Katzen vor allem auf, wenn sie Stress ausgesetzt sind und zu mehreren auf engem Raum leben. Präventive Hygienemaßnahmen sind hier allemal sinnvoller als diese fragwürdige, auch von vielen Katzenhaltern negativ bewertete Impfung.

Impfschema mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. vet. Jutta Ziegler; erweitert



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